Arab Street und Chinatown in Singapur

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Nachdem mich Little India gestern schwer enttäuscht und der Dauerregen seinen Teil dazu beigetragen hatte, dachte ich mir, dass ich Singapur und seinen ethnischen Vierteln eine zweite Chance geben sollte. Und deshalb ging es heute ins das Araberviertel und nach Chinatown.

Auf meinem Weg dorthin kam ich am Parkview Square Hochhaus auf der North Bridge Road vorbei. Das ist ein sehr beeindruckendes Gebäude mit schönen und interessanten architektonischen Details. Es wurde im klassischen Art Deco Stil der späten zwanziger Jahre gebaut. Fertiggestellt wurde es aber erst 2002. Es handelt sich also um ein sehr modernes Bürogebäude.

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Arab Street

Ich lief weiter Richtung Arab Street, der eigentlichen Hauptsraße des Araberviertels. Und was soll ich sagen? Das ist sogar noch enttäuschender als Little India. Und was ich an Letzterem kritisiert habe, gilt für Ersteres gleichermaßen. Praktisch überhaupt kein arabisches Flair um die berühmte Sultan Moschee. Ein paar Geschäfte in renovierten Gebäuden, ein paar Restaurants und Fastfoodbuden. Alles sehr vergleichbar zu Little India.

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Die einzige Sehenswürdigkeit ist die Sultan Moschee, auch Masjid Sultan genannt, die eine große goldene Kuppel trägt. Die Moschee datiert zurück bis 1820. Aber das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1928. Der Eintritt für Bescher ist frei. Allerdings darf man nicht den Gebetsraum betreten.

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Chinatown

Nach einem kleinen Snack in einem arabischen Bistro fuhr ich nach Chinatown.

Ich will jetzt wirklich nicht negativ sein! ABER: Ich habe schon so viele Chinatowns in vielen großen Städten Asiens gesehen, und sie sehen alle mehr oder weniger gleich aus. Was andererseits ja auch nicht so überraschend ist. Man sieht eben überall die Verkaufsstände und Geschäfte, die den typischen chinesischen Kitsch und anderen Schickschnack verkaufen. Wie auch immer man dazu steht, in Chinatown hat man jedenfalls immer das Gefühl, in Chinatown zu sein.

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Zum Glück hat Chinatown in Singapur auch ein paar nette Tempel zu bieten. Ich besuchte zuerst den Buddha Tooth Relic Temple. Der ist relativ jung, und beherbegt auch ein Museum, das in 2005 eröffnet wurde und in dem sich ein Zahn Buddhas befindet. Dieser soll laut Wikipedia 1980 in einer eingestürzten Stupa in Myanmar gefunden worden sein.

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Anschließend marschierte ich zur nächsten Tempelstation, dem Sri Mariamman Tempel, der älteste in Singapur. Als ich ankam, fand gerade eine Hindu-Zeremonie statt, von der ich leider gar nichts verstanden hatte. Interessant war es trotzdem. Und der Tempel selbst ist mindestens so beeindruckend wie der gestern. Er ist fast zweihundert Jahre alt und sein Turm enstand immerhin schon 1930.

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Als ich den Tempel verließ, ging die Sonne schon langsam unter und ich musste mich beeilen, um noch meine Fähre zu bekommen.

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