Koh Samet – Das Strandparadies

posted in: Koh Samet, Thailand | 0

Habt ihr auch mal davon geträumt, zu einem dieser schönen, tropischen Postkartenstrände mit weißem Sand und Palmen und türkis leuchtendem kristallklarem Wasser zu reisen?  Und habt ihr euch dann gefragt, wo man diese Strände findet?

Dann müsst ihr jetzt nicht weiter suchen. Auf der kleinen Insel Koh Samet im Golf von Thailand findet ihr nicht nur einen solchen Strand, sondern an der gesamten Ostküste reiht sich ein Traumstrand an den nächsten.

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Koh Samet liegt 220 Kilometer südöstlich von Bangkok. Die Insel sieht aus wie ein T und ist nur 7 Kilometer lang. Etwa 80% der Oberfläche ist mit Wald bedeckt. An der Ostküste findet man insgesamt fünfzehn schöne Strände. Bis 1981 ware es verboten, auf der Insel zu übernachten. Im gleichen Jahr wurde Koh Samet zusammen mit einigen anderen Inseln zum Nationalpark erklärt. Und seither hat sich der Tourismus kräftig entwickelt. Über die Wochenenden strömen die Bangkoker auf die Insel, die in nur zweieinhalb Stunden erreichbar ist.

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Dies sind Sandstrukturen, die kleine Krebse hinterlassen, wenn sie sich in den Sand graben. Man kann dies beobachten, braucht aber ein wenig Geduld. Denn so bald man sich den Tierchen nähert oder auch nur den kleinen Zeh bewegt, spüren sie es und verstecken sich in ihren kleinen Sandlöchern. Sie haben wahrscheinlich eine Ahnung von den Geschmacksvorlieben der Touristen für Meeresfrüchte.

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Außer den Stränden gibt es auf Koh Samet nicht wirklich etwas anderes zu sehen. Die einzige Sehenswürdigkeit sind die Statuen einer Meerjungfrau und eines Flöte spielenden Prinzen am Sai Kaew Strand. Sie sollen an ein altes Gedicht erinnern, in dem die Insel eine gewisse Rolle spielt.

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Ich mietete mir ein Moped und fuhr den ganzen Tag die Insel ab, um Fotos der Strände und der wundervollen Küstenlandschaften zu machen. Man bezahlt 500 Baht pro Tag bei den Vermietern am Strand. Das ist doppelt so viel, wie man in anderen  touristischen Orten in Thailand bezahlt. Und überhaupt – auf Koh Samet ist alles etwas teurer als sonst wo. Die Straßen sind weit überwiegend sandige und staubige Pisten mit sehr vielen Schlaglöchern. Ich konnte selten mal schneller als 25 km/h fahren. Ich schätze, dass bisher nicht mehr als 25% aller Straßen befestigt sind.

Der größte Ort, Nadan, liegt an der Nordküste und hat einen großen Pier, an dem die meisten Fähren vom Festand anlegen. Nadan ist ein sehr kleines Dorf mit nur ein paar Straßen. Aber hier findet man auch den größten Strand der Insel, den Sai Kaew, der auch Diamond Beach genannt wird. Man könnte ihn auch Partystrand nennen, denn hier gibt es unzählige Bars und Discos, die die ganze Nacht die jungen Menschen mit Musik beschallen. Und der Wind trägt die tiefen Bässe bis weit in den Süden an die Strände, wo die Touristen einen ruhigen Urlaub und vor allem ruhigen Schlaf suchen, ihn aber deshalb ohne Ohrstöpsel nicht finden können. Das nächtliche Wummern der Bässe bis halb drei Uhr war auch das Einzige, was mir negativ währed meiner zwei vollen Tage hier auffiel.

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Ich fand auch an einigen wenig bevölkerten Stränden urige kleine Hütten und Bungalows direkt am Strand. Idyllischer geht es eigentlich nicht mehr.

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An der Südspitze der Insel, am Ao Pakarang, kann man auf einen Felsvorsprung hinuntersteigen und von hier aus den Sonnenuntergang beobachten.

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Von Ban Phe auf dem Festland fährt man etwa eine Stunde mit der Fähre nach Koh Samet. Eine einfache Fahrt kostet 70 Baht. Die Fähren fahren entweder nach Nadan oder an den Ao Wong Duan Strand, wo auch ich übernachtete. Im Gegensatz zum Nadan Pier, ist der Wong Duan eben nur ein Strand. Deshalb wirft die Fähre hundert Meter vor der Küste den Anker, und man muss in ein kleineres Zubringerboot umsteigen, das einen an den Strand bringt. Dort springt man dann ins Wasser, weshalb es ratsam ist, nicht mit langen Hosen und festen Schuhen hierher zu kommen, sonder eher mit kurzen Hosen und Flipflops.

Das Gepäck wird ausgeladen und am Strand abgestellt. Von nun an schleppt oder zieht man es über den Sand zu seinem Hotel, sofern sich dieses direkt am Strand befindet. Ansonsten muss man circa zweihundert Meter über sandige Pfade zum Taxistand laufen, wo sich keine Taxis, sondern die Songthaews befinden. Diese PIckups nehmen bis zu zehn Passagiere mit und fahren feste Routen ab. Wenn man ein solches Songthaew für sich alleine haben will, muss man den Preis für alle zehn Passagiere alleine bezahlen.

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